Ausstellungen

Im Foyer des Epfenbacher Rathauses hat der Verein eine "Außenstelle" des Heimatmuseums eingerichtet, eine Glasvitrine, zu der jeder Rathausbesucher Zutritt hat und in der mit wechselnder Belegung Dorfgeschichte dargestellt wird (hier geht es zur Glasvitrine).

Darüber hinaus werden regelmäßig im Bürgersaal des Rathauses Ausstellungen im Zusammenhang mit dem Museum und der Dorfgeschichte durchgeführt, die von Besuchern aus unserem Ort sowie der näheren und weiteren Umgebung gerne angenommen wurden. Der jeweilige Erfolg führte zu immer neuen Ideen, deren Verwirklichung von den Mitgliedern des Heimatvereins und vielen interessierten Mitbürgern mit großer Begeisterung unterstützt wurde.

Hier ist eine Übersicht über Ausstellungen in den letzten Jahren:

BesucherWaschtag
Zum Seniorennachmittag im März 2014 wurden in einer Power-Point-Präsentation Bilder aus
dem alten Dorf gezeigt.

Hier sieht man links den Blick ins Kreisental mit dem alten Rathaus, darunter das älteste Haus (1594) Reinhard, unten links Haus Fischer in der Froschau (noch erhalten), rechts daneben Haus Ziegler in der Froschau, auf der rechten Seite oben Haus Zimmermann Ernst (noch erhalten) und darunter der Weg zum Marktplatz am alten Milchhäusel vorbei.

 

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BesucherWaschtag
Am 30. November und am 1. Dezember 2013 präsentierten wir im Bürgersaal des Rathauses "Wäsche aus alter Zeit"

Mit dieser Ausstellung hat der Verein wieder ein interessantes Thema aufgegriffen. Viele Besucher kamen, um einen Blick in Großmutters Wäscheschrank zu werfen.

Zunächst zeigte eine Bildinformation den Anbau der Leinpflanze, die mühevolle Verarbeitung über das Spinnrad und den Webstuhl bis zum fertigen Leintuch. Aus diesem wurde dann in Handarbeit die Haushaltswäsche hergestellt. Ein Bett mit bunter Leinenbettwäsche und einem Strohsack war ebenso ein Blickfang wie die attraktiv gekleideten Modellpuppen. Ein Waschkessel wurde gezeigt, und man konnte sich die mühsame Arbeit eines langen Waschtages gut vorstellen. Und dann hing natürlich auch die Wäsche zum Trocknen an der Leine. Dies alles war sehr anschaulich von den Damen des Vereins präsentiert worden, wie viele Besucher anerkennend feststellten,  und weckte viele Erinnerungen an die eigene Jugendzeit.

So war wieder eine gute Darstellung aus dem Leben unserer Vorfahren gelungen, die durch großes Interesse der schaulustigen Gäste und Einträgen in das ausgelegte Gästebuch belohnt wurde.

 

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BesucherDetails
Vom 3. bis zum 11. Dezember 2011

befasste sich eine umfangreiche Ausstellung mit dem Epfenbacher Wald. Aus Anlass des „Internationalen Jahres des Waldes“ hatte der Verein aus seinem Fundus im Bürgersaal des Rathauses viele Werkzeuge und Geräte für die Waldarbeit zusammengestellt, umfangreiche Dokumentationen vom Kreisforstamt Neckargemünd ergänzten alles zu einem großen Überblick. Einen imposanten Einblick gab die „Baumbibliothek“, hier konnte man Stammstücke einzelner Baumarten aufklappen und Rinde und Holzmaserung bewundern. Großes Interesse fand auch der Film über den Sturm „Wiebke“, der 1990 von Schülern der Grund- und Hauptschule erstellt wurde, viele Einwohner fanden sich hier als damalige Helfer bei den Aufräumarbeiten wieder. 

BaumbuchBaumbuch
alte Klassealte Klasse
Im Jahr 2010: "100 Jahre altes Schulhaus".

„Wegen Überfüllung geschlossen“ hätte zeitweise an der Glastür stehen können, so schreibt die Rhein-Neckar-Zeitung am 1. Dezember 2010 über die Ausstellung „100 Jahre altes Schulhaus“. Tatsächlich war der Andrang besonders zu den Klassenbildern von damals groß, und viele fanden sich dort wieder, um Jahrzehnte verjüngt. „Das neue Schulhaus in Epfenbach ist das Schönste“ schrieb Dr. Riesterer, der zuständige Bezirksarzt zur Einweihung am 16. Oktober 1910, und über die Feier wurde in der Sinsheimer Ausgabe des „Landboten“ einige Tage später ausführlich berichtet.

BesucherLandbote
viele Maschinenviele Maschinen
Im Jahr 2009: "Nähmaschinen-Ausstellung".
Mehr als 300 Besucher konnten am letzten Wochenende des Novembers im Bürgersaal alte und moderne Nähmaschinen betrachten.
43 Exemplare waren zu bestaunen, von der ältesten "Saxonia"(aus 1872) bis zur modernen Koffermaschine (aus 2005).
Eine umfangreiche Dokumentation der Geschichte und über einige Hersteller ergänzten die Ausstellung.
Und man war der Meinung: das hat sich wieder gelohnt!
BesucherNähen
Unterm Weihnachtsbaum

Im Jahr 2007: "Unterm Weihnachtsbaum".
Bauchtanz Was das Herz sich wünscht, war hier zu sehen,
und die Kinder hatten ihren ganz besonderen Spaß!


Im Jahr 2003: "Rund um die Puppenwelt vor 1970", eine Ausstellung über Spielzeug aus der Zeit unserer Eltern. Es wurde eine Vielfalt von Puppen, Puppenküchen, Spielgeräten aus Holz und Metall, Kinder- und Puppenwagen, Schaukelpferde, Kinderbücher, Spielzeugautos und Bauernhöfe und anderes gezeigt. Ein Tannenbaum und Glühwein stimmten auf eine besinnliche Adventszeit ein.

Großmutters Küche

Im Jahr 2000: "Großmutters Küche", eine Ausstellung über alte Kücheneinrichtungen und -geräte, mit alten Kochbüchern und Rezepten.



Im Jahr 1998: "Krippenausstellung", eine Schau von der kleinsten Nußschalen-Krippe bis zur großen Krippen-Anlage, zum überwiegenden Teil selbst gebastelt, gestaltet von der einheimischen Bevölkerung, mit 60 Objekten.




Im Jahr 1998: Fotoausstellung "20 Jahre Markttag", ein Rückblick auf diese Epfenbacher Veranstaltung, die seit vielen Jahren zu "den" jährlichen Ereignissen im Oktober zählt.



Im Jahr 1996: "50 Jahre Flucht-Vertreibung-Eingliederung", eine Dokumentation über die ethnologische Veränderung in Epfenbach durch den Zuzug von 435 Heimatvertriebenen (bei damals nur 1100 Einwohnern) nach dem 2. Weltkrieg.



Im Jahr 1995: "Hobby-Sammler-Ausstellung". Epfenbacher zeigen, was sie in ihrer Freizeit so alles sammeln: von Streichholzschachteln über Sammeltassen und Schnapsfläschchen bis zu Trachtenpuppen.


Im Jahr 1994: Sonderausstellung "Mausefallen im Wandel der Geschichte", über das zwangsläufige Zusammenleben von Menschen und Mäusen auf dem Dorf.



Wer sich mehr für dieses Thema interessiert, für den ist hier eine eine von Herrn Dähling flott und humorvoll geschriebene ausführliche Präsentation aufgeführt. Der Autor unterhält in Eppingen das sehenswerte
"Archiv für die Geschichte des ländlichen Lebens, Alltagsmuseum der bäuerlichen Kultur".