Im Foyer des Epfenbacher Rathauses hat der Verein im Jahr 2004 eine Schauvitrine aufgestellt. Hier soll den Besuchern des Rathauses und der Bevölkerung durch wechselnde Ausstellungen auch unter der Woche ein Einblick in die Vielfalt des Heimatmuseums und die Vereinsarbeit gegeben werden.
Schauvitrine

Zur Weihnachtszeit 2014

finden unsere Damen immer die richtigen Motive, diesmal mit Tannenbäumen, Engelchor, Krippe und Spielzeug.

Geschirr

Kleine Kostbarkeiten

aus dem Museum ist der Titel der Ausstellung im Frühjahr 2014. Wunderschönes Kaffeegeschirr, bunte Tassen und fein dekorierte Untertassen sind dort zu sehen. Da macht die nachmittägliche Kaffeestunde nochmal soviel Spaß.

Geschirr

Hübsche Puppen

In die Weihnachtszeit 2013 begleitet die aktuelle Dekoration der Rathausvitrine den Besucher mit Puppen der ursprünglich in Mannheim-Neckarau (heute in Rauenstein bei Sonneberg / Thüringen) ansässigen Firma Schildkröt. Hübsch gekleidet waren sie ein begehrtes Spielzeug besonders für Mädchen.

Advent 2013

Schätze aus dem Museum.

Zum Jahresanfang 2013 wurde die Vitrine mit schönem Porzellan aus Großmutters Zeiten dekoriert. Fein bemalte Kannen, Teller und Tassen sind ausgestellt, ein Teller trägt die Inschrift „Kindergottesdienst 1936“. Und alles ist zum Anschauen im Foyer vom Epfenbacher Rathaus.

Advent 2012
Im Mai 2012 wird unsere Ausstellungsvitrine im Rathaus dem Gesangverein Liederkranz  1862 e.V. anlässlich seines 150-jährigen Bestehens gewidmet. Die ausgestellten Objekte und Urkunden verweisen auf die umfangreiche Tätigkeit dieses traditionsträchtigen Vereins in der Vergangenheit.
Gesangverein
Alte Bügeleisen
Die Ausstellung in der Rathausvitrine zeigt im Frühjahr 2012 alte Bügeleisen aus dem Museumsbestand. Die unterscheiden sich vor allem durch die unterschiedlichen Heizmöglichkeiten: die einfachen Platteneisen wurden auf eine heiße Herdplatte gesetzt, seit dem 18. Jahrhundert waren sie durch eingeschobene massive, auf dem Herdfeuer erhitzte Eisenkerne (Ochsenzunge) erwärmt. Nach der Einführung der Elektrizität erhielten sie ihre Energie aus der Steckdose, und so sind wir es auch heute gewohnt.
Bügeleisen

Im Jahr 2011 konnte unser Ort auf die erste bekannte Erwähnung von "Epfenbach" in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1286 zurückblicken. Aus diesem Grund veranstaltete die Gemeinde zusammen mit den Ortsvereinen ein Dorffest am 22. und 23. Oktober in der Sport- und Kulturhalle, das erfogreich verlaufen ist.

Runde Jahre.
Im Jahr 2011 begeht Epfenbach das 725. Jahr seit der Ortsnennung in 1286. Daher ist im Herbst 2011 das Motto in der Rathausvitrine "Runde Jahre". Ein Brautkranz mit dem Datum "11.11.11" - aus dem Jahr 1911 ist jetzt 100 Jahre alt und ein Prunkstück in der Vitrine, zusammen mit bebilderten Hinweisen, unter anderem auf den Brunnenbau am Kreuzweg vor 200 Jahren, auf 110 Jahre Epfenbacher Wappen und 10 Jahre internetauftritt.

Brautkranz

Besser Sehen!
Seit Januar 2011 sind Brillen in der Vitrine ausgestellt.
Wer hat in letzter Zeit schon einen Zwicker, eine Ohrenbrille oder ein Lorgnon gesehen? Hier sind sie!

Schauvitrine

Im Sommer 2010 wird über das Schmiedehandwerk berichtet. Die Dekoration umfaßt einen Teil des typischen Handwerkszeuges und Schmiedeerzeugnisse, wie z.B. die "Leixenscheibe". Das ist eine handgeschmiedete Öse, die auf der Wagenachse aufsitzt und über eine Holzstrebe die seitliche Leiter eines Leiterwagens stützt.

Schauvitrine

Im Herbst 2009 sind Milchflaschen aus aller Welt ausgestellt. „Aus aller Welt“ darf man vielleicht nicht so ganz genau nehmen, wenn man sich die neue Ausstellung in der Rathausvitrine des Heimatvereins ansieht. Aber von Epfenbach aus gesehen ist es die große, ferne Welt: einige Exemplare aus Fernost sind da, aus Australien und Europa. Man meint, alle Flaschen sehen so ziemlich gleich aus. Das ist aber auch kein Wunder: sie sind alle aus Glas gemacht, und sie dienen alle dem selben Zweck, das Lebensmittel Milch hygienisch zu verpacken und auszuliefern. Und bald gehören sie wirklich ins Museum, dann, wenn es nur noch Tetra-Packs gibt1

Dem Bäckerhandwerk ist die neue Ausstellung seit Januar 2009 gewidmet. Neben Teilen der Berufsbekleidung sind Arbeitsgeräte und schriftliche Zeugnisse gezeigt, zum Beispiel die Gewerbeliste mit 12 Betriebsanmeldungen aus dem letzten Jahrhundert. Handgeschriebene Rezepte, Lehrhefte und Vertragsunterlagen sowie ein Meisterprüfungszeugnis ermöglichen weitere interessante Einblicke, und natürlich wird auch die Salzbrezel erwähnt.

Bäcker

Seit Jahresmitte 2008 heißt das Thema: "Än alder Hut". In einer Polizeiverordnung vom Januar 1912 steht: "Damen mit unverdeckten Hutnadelspitzen sind von der Beförderung (in öffentlichen Verkehrsmitteln) ausgeschlossen". Denn die Hutnadeln, die zur Befestigung der Kopfbedeckung gegen einen Windstoß dienten, waren zwar praktisch und schön, stellten aber auch eine Gefahr "für die Augen Vorübergehender" dar. Hutnadeln und Hüte aus dem Museumsfundus stellt jetzt der Verein in der Rathausvitrine mit der neuen Ausstellung "Än alder Hut" vor. Und in unserer Gegend war der Hut schwarz.

Än alder Hut
In der Reihe "Epfenbacher Handwerk" informiert der Verein ab Januar 2008 über die Maler und Tüncher in unserem Ort. Zu sehen ist Handwerkszeug dieser Zunft, eine Aufstellung der gemeldeten Handwerker seit Beginn des letzten Jahrhunderts und Lehrmaterial. Interessant ist auch ein etwa Lehrvertrag aus dem Jahr 1933 zwischen dem Ausbilder Andreas Anders und dem Lehrling Wilhelm Keller mit speziellen Angaben über den Wochenlohn des Lehrlings und der Vereinbarung über die Unterbringungskosten.
Maler und Tüncher
In der zweiten Jahreshälfte 2007 ist das Thema die "Schule heute und früher". Die obere Etage wurde von der Merian-Schule gestaltet und zeigt Schüler-Utensilien der heutigen Zeit, wie "Stiftebox", Taschenrechner - der in den Anfängen zunächst im Unterricht verboten war - oder die staubfreie Tafelkreide. In den darunter liegenden Ebenen sind aus früherer Zeit Griffelkasten, Rechenschieber und Beispiele aus dem Schönschreib-Unterricht zu sehen.
Schule heute und früher
Die neue Dekoration im Jahr 2007 ist dem Schneiderhandwerk gewidmet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren 10 Schneider gewerblich gemeldet, außerdem eine Reihe von Näherinnen. Es werden u.a. Handwerkszeug, Arbeitsbeispiele, Nähmittel und Modezeitschriften gezeigt.
Seit Mitte 2006 zeigt man "125 Jahre Photographie in Epfenbach". Über den einzigen, gewerblich tätigem Fotografen wird berichtet, einige Kameras und Zubehör aus alter Zeit sind zu sehen.
Das Schreinerhandwerk ist Ausstellungsthema Anfang 2006. In zwei Listen sind die Namen der tätig gewesenen und noch aktiven Schreinereien verzeichnet, bis in das Ende des 19. Jahrhunderts zurück lassen sich die Daten verfolgen. Daneben ist altes Schreinerhandwerkszeug zu sehen (im Bild ein alter Knochenleimtopf).
Vom Jahr 1921 an steht in Epfenbach elektrischer Strom zur Verfügung, zunächst zum Antrieb von Elektromotoren. Für die Beleuchtung wurden neben Wachskerzen noch lange Petroleum- und Karbidlampen (Bild) eingesetzt. Um dieses Thema drehte sich die Darstellung in der zweiten Jahreshälfte 2005.
Seit Anfang Februar 2005 dreht sich alles um das Thema "Handarbeit aus Großmutters Zeiten". Strick- und Häkelarbeiten und hübsche Stickereien werden gezeigt. Der Handschuh mit der eingestickten Jahreszahl 1834 wird in diesem Jahr 171 Jahre alt!
Handarbeit
Das Schuhmacherhandwerk in unserem Ort war Thema der Dekoration, die im Oktober 2004 eingerichtet wurde. Mit schriftlicher und bildlicher Dokumentation entstand ein Rückblick auf ein altes Handwerk, das im Ort inzwischen ausgestorben ist. Schuhmacher
Begonnen wurde im Juni 2004 mit Briefen von Heinz Bohr. Der Dortmunder verbrachte während des 2. Weltkrieges seine Jugend in Epfenbach. Schon die Briefumschläge zeichnen sich aus durch ihre künstlerische Gestaltung. Künstler Bohr